Dann schieß mich halt tot

Ich lass dich einfach nicht los
Ich will, doch ich kann nicht
Hundert auf rot
Ich will dich vergessen, aus meiner Welt löschen
Dann schieß mich halt tot

Aus dem Lied „So soll es sein“ von Faber

Wenn ich am Boden bin, weiß ich, wo ich hingehöre

Weil du dir meistens nicht gefällst
Und du tanzt wie ein Pferd
Und du nur daneben stehst
Und dir oft überlegst, wie du gern wärst oder wer
Und wenn du merkst, dass dich niemand versteht
Und wenn du meinst, dass wenn du weinst und du flehst
Sich niemand umdreht
Wenn du dann am Boden bist
Weißt du wo du hingehörst
Wenn du ganz alleine bist
Weißt du was du warst
Wenn du dann am Boden bist
Weißt du wo du hin gehörst
Wenn du ganz alleine bist
Weißt du, dass du es noch so lange sein wirst
Alles Gute
Mit dem Rücken zur Wand
Hältst du dir selber die Hand
Und gehst nachts durch die Welt
Schreibst deinen Namen in den Sand
Wenn du dann am Boden bist
Weißt du wo du hingehörst
Wenn du ganz alleine bist
Weißt du was du warst
Wenn du dann am Boden bist
Weißt du wo du hingehörst
Wenn du ganz alleine bist
Weißt du, dass du es noch so lange sein wirst
Alles Gute
Du gehst am liebsten mit dir aus
Kennst dich mit dir am besten aus
Wenn du dich dann nachts berührst
Und du deine Nähe spürst
Denn du weißt wie’s dir gefällt
Wie du es dir machst
Macht es dir niemand auf der ganzen Welt
Manche meinen es sei traurig
Du sagst zurecht, „Schau dich doch mal um
Zeig mir einen, dem es besser geht als mir
Besser geht als mir“
Wenn du dann am Boden bist
Weißt du wo du hingehörst
Wenn du ganz alleine bist
Weißt du was du warst
Wenn du dann am Boden bist
Weißt du wo du hingehörst
Wenn du ganz alleine bist
Weißt du, dass du es noch so lange sein wirst
Wenn du dann am Boden bist
Weißt du wo du hingehörst
Wenn du ganz alleine bist
Weißt du was du warst
Wenn du dann am Boden bist
Weißt du wo du hingehörst
Wenn du ganz alleine bist
Weißt du, dass du es noch so lange sein wirst
Alles Gute
Alles Gute

Songwriter: Julian Pollina / Tillmann Ostendarp / Janos Mijnssen

Lass mich nicht mit mir allein

Und ich schau wie du schaust wenn dich einer anschaut
Und ich rauch und ich sauf, denn ich brauch nicht zu sehen
Wie sehr du dich freust und wie, wie sehr du enttäuscht bist von mir
Von mir
Und wie sehr du dich sehnst nach ’nem Leben mit jemandem, leben zu zweit
Ein Leben mit mir ist ein Leben allein
Und ich weiß es wird Zeit, es wär besser für dich jetzt zu gehen
Lass mich nicht los
Lass mich nicht los
Lass mich nicht auf dich los
Ich schau dir in die Augen und sie schauen traurig in meine Augen hinein
Und du weinst und ich schreie, ich schreie auf dich ein
Draußen stürmt’s und es schneit
Eigentlich will ich nur, dass du weißt, dass ich, ich will, dass du bleibst
Lass mich nicht mit mir allein
Eigentlich will ich nur, dass du weißt, dass ich will, dass du bleibst
Lass mich nicht mit mir allein
Und lass mich nicht los
Lass mich nicht los
Lass mich nicht auf dich los
Lass mich nicht los
Lass mich nicht los
Lass, lass mich nicht auf dich los

Songwriter: Julian Vincenzo Pollina

Ich hasse sie

Ich kenne sie nicht, aber ich hasse sie. Sie hat das, was ich will. Sie hat das, was noch vor kurzem mir gehört hat. Sie macht mit dir das, was ich mit dir machen will.
Sie ist das ganze Gegenteil von mir, stimmts? Sie ist genauso wie du, stimmts? Sie lebt wie du es tust, stimmts? Sie hat dich mich vergessen lassen, stimmts? Ihr habt gerade diesen Anfang, wie wir ihn hatten, stimmts? Du bist jetzt glücklich, stimmts? Du hast mich vergessen, stimmts? Du denkst nicht mehr an mich, stimmts? Du findest sie großartig, stimmts? Du findest sie hübsch, stimmts? Mich findest du nicht mehr hübsch, stimmts? Mich hasst du, stimmts?
Ich hasse sie. Und wenn ich dich nicht lieben würde, würde ich auch dich hassen.

Du hasst mich

Du hasst mich. Du interessierst dich nicht mehr für mich. Du interessierst dich nicht dafür, was ich sage, was ich tue. Es interessiert dich nicht, dass es mir leidtut, dass ich mich ändern werde, weil ich in Therapie gehe. Du glaubst mir nicht. Du liebst mich nicht. Du brauchst mich nicht. Du willst mich nicht.
Du hast eine andere Frau. Du bist vielleicht sogar in sie verliebt. Du hast mit ihr geschlafen. Du hast mit ihr viele Gemeinsamkeiten. Du bist glücklich mit ihr.
Du hast gesagt, ich soll jemanden suchen, der für mich perfekt ist. Weil du jetzt jemanden gefunden hast, der für dich perfekt ist?
Du bist perfekt. Perfekt für mich.
Es tut weh und ich gehe daran kaputt. Aber auch das interessiert dich nicht.

Josephine Frey:“Klar, werde ich immer wollen, dass du glücklich bist. Aber ich will dir nicht länger dabei zusehen müssen.“
Josephine Frey:“Seit deinem tat kein Name mehr weh.“
Josephine Frey:“Ich vermisse es von dir gekannt zu werden.“
Josephine Frey:“Wenn du mich nicht mehr willst, kannst du mich trotzdem nehmen.“
Dirk Bernemann:“Vielleicht bin ich noch ein kleiner Fleck in deinem Kopf, irgendetwas, was sich wie eine Erinnerung anfühlt und hoffentlich wird es kein Tumor.“

Pink – I don’t believe you

I don’t mind it
I don’t mind at all
It’s like you’re the swing set
And I’m the kid that falls
It’s like the way we fight
The times I’ve cried
We come to blows
And every night
The passion’s there
So it’s got to be right
Right?

No I don’t believe you
When you say don’t come around here no more
I won’t remind you
You said we wouldn’t be apart
No I don’t believe you
When you say you don’t need me anymore
So don’t pretend to
Not love me at all

I don’t mind it
I still don’t mind at all
It’s like one of those bad dreams
When you can’t wake up
It looks like you’ve given up
You’ve had enough
But I want more
No I won’t stop
Because I just know
You’ll come around
Right?

No I don’t believe you
When you say don’t come around here no more
I won’t remind you
You said we wouldn’t be apart
No I don’t believe you
When you say you don’t need me anymore
So don’t pretend to
Not love me at all

Just don’t stand there and watch me fall
Because I, because I still don’t mind at all

It’s like the way we fight
The times I’ve cried
We come to blows
And every night
The passion’s there
So it’s got to be right
Right?

No I don’t believe you
When you say don’t come around here no more
I won’t remind you
You said we wouldn’t be apart
No I don’t believe you
When you say you don’t need me anymore
So don’t pretend to
Not love me at all
I don’t believe you

Meine Dämonen und ich

Was ist mit mir nicht richtig? Was stimmt mit mir nicht? Warum ich? Was ist passiert, dass ich so geworden bin? Ich habe Angst. Meine Mama sagt, dass ich als Kind schon anders war, ängstlich. Warum? Woher kommt das? Stimmt in meinem Kopf irgendwas nicht? Warum habe ich Angst davor mich meinen Dämonen zu stellen? Warum habe ich Angst davor mir helfen zu lassen? Weil ich dann die Kontrolle über mich abgeben muss? Weil ich dann vielleicht erfahre, dass etwas in meinem Kopf nicht richtig ist? Weil ich Angst vor diesem Kampf habe? Weil ich Angst habe, dieses Leben zu führen? Weil ich mir nicht eingestehen will, dass ich so bin, dass was nicht stimmt? Warum musste erst so viel schreckliches passieren? Warum musste ich erst den Menschen, den ich am meisten liebe, verlieren, um Wachzuwerden? Warum nur? Warum habe ich die Augen verschlossen? Warum habe ich nicht auf ihn gehört?
So viele Fragen und kaum eine kann ich beantworten.
Ich leide an Zwängen, Angstzuständen und depressiven Phasen. Ich habe extreme Selbstzweifel, kein Selbstbewusstsein, keine Belastungsfähigkeit, keine Kritikfähigkeit. Sicherlich noch einiges mehr. Ich komm nur gerade nicht darauf.
Ich fühle mich nicht geliebt. Nicht mal von meiner Familie. Ich weiß nicht, warum das so ist. Ich liebe mich ja selber nicht. Wie kann ich das dann von anderen erwarten? Ich fühle mich fett, hässlich und dumm. Ich habe mich jahrelang von irgendwelchen dummen Männern ausnutzen und benutzen lassen, um kurze Aufmerksamkeit zu bekommen, um kurz das Gefühl zu haben, begehrt zu werden, schön zu sein. Nur swissarmyman hat es geschafft mir dieses Gefühl wirklich zu geben, leider nur am Anfang. Auch das hat nachgelassen. Lag es an ihm oder an mir oder an uns beiden? Ich weiß es nicht.
Ich will perfekt sein für andere. Aber warum, weiß ich nicht. Weil ich gemobbt wurde? Bin ich einfach eine zu sensible emotionale Persönlichkeit und kann gar nichts dafür? Wie viele Menschen werden gemobbt und zwar viel schlimmer als ich es getan wurde. Warum ist mir immer alles zugefallen? Warum musste ich nie für die Dinge kämpfen, die ich wollte? Warum haben immer alle das gemacht, was ich wollte? Warum habe ich immer meinen Willen durchgesetzt? Warum haben andere mir immer meinen Willen gegeben? Warum ticke ich aus, wenn mir was nicht passt? Irgendwas muss ich doch nicht gelernt haben, dann als ich es hätte lernen müssen. Warum habe ich das nicht getan? Warum hatte ich nie einen richtigen Freundeskreis? Warum ist das aber bei meiner ganzen Familie so? Irgendwas scheint doch mit uns nicht zu stimmen? Warum habe ich immer zu allem Ja gesagt? Warum habe ich nie gesagt, wenn mir etwas nicht passt? Warum habe ich immer das Gefühl immer für andere da sein zu müssen? Weil ich Angst habe, dass sie mich sonst verlassen? Warum habe ich dieses Gefühl mich um andere kümmern zu müssen? Warum will ich immer für alle da sein? Damit ich mich nicht mit mir selbst beschäftigen muss?
Ich habe den Tod meiner Großeltern heute noch nicht verkraftet. Ich war und bin immer eifersüchtig auf meine Schwester. Habe das Gefühl, dass alle meine Schwester mehr lieben als mich. Warum finde ich mich nicht schön? Warum interessiert mich die Meinung anderer Menschen? Warum bin ich so eifersüchtig? Warum brauche ich so viel Aufmerksamkeit? Warum muss ich alles kontrollieren? Woher kommen die Ängste? Woher kommen die Zwänge?
Ich weiß es nicht. Ich weiß all das nicht. Und das macht mich fertig. Swissarmyman hat mir die Augen geöffnet als er mich verlassen hat. Ich war ein Monster. Ein richtiges Monster. Meine Probleme, die ich schon seit Jahren mit mir rumtrage, haben sich gestaut und dann konnte ich nicht mehr und das Monster entstand. Anders kann ich mir das nicht erklären. Und die Person, die ich am meisten liebe, hat alles abbekommen. Er wollte mir immer nur helfen. Aber das habe ich nicht verstanden. Ich habe mich von ihm stets angegriffen gefühlt. Ich wollte nicht wahrhaben, dass etwas nicht stimmt. Ich wollte mir nicht eingestehen, dass ich Hilfe brauche. Ich habe nicht bemerkt, dass ich nicht mehr ich selber war. Ich gehe in stationäre Therapie. Ich weiß noch nicht wann und wo. Aber ich mache das, ich will das.
Ich habe ihn dadurch verloren. Ich habe ihm seine Lebensweise geraubt. Die, die mich doch immer so sehr an ihm fasziniert hat. Eine Lebensweise, der ich auch gern nachgehen möchte, die ich gern mit ihm nachgehen möchte.
Ich bin so müde, ich verliere jeden Tag so viel Kraft. Die ganzen Fragen, die ganzen Probleme, die Zwänge, die Unzufriedenheit, die Ängste und dann das alltägliche Leben belasten mich extrem. Wenn er abends neben mir lag, bin ich zur Ruhe gekommen. Er war mein Anker. Jetzt komme ich gar nicht mehr zur Ruhe.
Ich freue mich auf die Therapie. Ich will weg, weg von meinem Umfeld, weg von allem. Ich habe Angst davor, aber die Freude und der Wille überwiegen.
Die Angst vor dem Leben ohne ihn wird immer bleiben.

Zitate

Josephine Frey:“Stell dir vor du sperrst dich aus meinem Herz aus. Jetzt kommen wir beide nicht mehr rein.“

Josephine Frey:“Gott, bist du blöd, mir das Herz zu brechen, wenn du doch darin lebst.“

„Psyche hin und her“

„Psyche hin und her, aber das war zu viel.“ Das sind deine Worte.
Worte, die mir wahnsinnig wehtun.
Wie soll ich je mit jemanden über meine psychischen Probleme reden, wenn ich davon ausgehen muss, mir genau solche Dinge anhören zu müssen? Meinst du vielleicht, dass ich nicht weiß, dass das zu viel war? Meinst du, dass ich nicht weiß, dass das erste Mal bereits zu viel war? Meinst du, ich weiß das alles nicht? Meinst du, ich lebe damit glücklich weiter? Meinst du, mir gefällt das, dir so wehgetan zu haben? Meinst du, ich hätte das bewusst gemacht? Bist du dir wirklich sicher, dass es die Frau, die dich liebt und in der du dich verliebt hast, war, die dich so misshandelt hat? Denkst du das wirklich? Denkst du wirklich, dass ich so ein Monster bin? Wie kannst du davon ausgehen, dass dies nicht meiner Psyche geschuldet war? Wie kannst du nur? Wie kannst du mir das antun?
Psychisch kranke Menschen können nicht alles auf ihre Psyche schieben. Das weiß ich und das mache ich auch nicht. Aber ich sage die Wahrheit, wenn ich sage, dass das nicht Ich war. Ich war das nicht. Mein Ich ist leider nur nicht wach geworden. Ich hätte dir niemals so etwas angetan. Also sage mir, warum du mir das antust? Warum sagst du so etwas? Wie soll ich damit weiterleben? Wie soll ich mir jemals vertrauen, wenn es nicht mal die Menschen tun, die ich liebe? Warum machst du mir Vorwürfe mit den Dingen, die ich nicht getan habe sondern das Monster in mir? Wie soll ich je Vertrauen zu mir haben, wenn mir andere kein Vertrauen schenken? Wie soll ich mich je jemandem anvertrauen, wenn mir nicht mal die Menschen glauben, die ich liebe? Wie soll das gehen? Wie soll ich glauben, mir helfen lassen und jemandem vertrauen zu können, wenn ich sogar von den Menschen, die ich liebe, fallen gelassen werde?